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Simon Züfle - Botschafter für Süddeutschland

Seit einem Jahr tourt Simon Züfle als IJT-Botschafter durch ganz Süddeutschland und rührt ordentlich die Werbetrommel für Düsseldorf. Dass zu diesem Jugendtag junge neuapostolische Christen aus aller Welt eingeladen sind, begeistert den 25-Jährigen besonders. Schon während seines Studiums zog es ihn immer wieder ins Ausland, wie ein kleiner Auszug seines Lebenslaufes zeigt:

B.A. Politikwissenschaft/Geschichte in Freiburg, Madrid, Wladiwostok
M.A. Friedensforschung und Internationale Politik in Tübingen, Moskau, Teheran, Peking

Vergangenen Sommer hat Simon geheiratet und seinen Master abgeschlossen. Jetzt will er noch einen Doktor draufsetzen. Zeit für seine Aufgabe als IJT-Botschafter findet er dennoch.

 
 

Wie wird man IJT-Botschafter?

Apostel Martin Schnaufer, der die AG Jugend der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland leitet, hatte wohl irgendwie an mich gedacht, als es darum ging, einen Botschafter für Süddeutschland zu finden. Vielleicht weil ich im Rahmen meines Studiums der internationalen Politik „diplomatische“ Erfahrungen an der Deutschen Botschaft in La Paz/Bolivien und bei der EU-Delegation in Kampala/Uganda gesammelt hatte?!

Was waren deine ersten Gedanken, als du gefragt wurdest?

Das müsste Anfang Februar 2018 gewesen sein. Der jetzige Bezirksälteste im Bezirk Freiburg-Offenburg kam an diesem Abend zu unserem ersten Traugespräch. Daher war ich etwas perplex, als er mich im Auftrag von Apostel Martin Schnaufer fragte, ob ich mir vorstellen könnte, diese Aufgabe zu übernehmen. Ich habe mich gefreut, wenngleich ich damals noch nicht richtig einschätzen konnte, was mit dieser Aufgabe verbunden ist.

Was waren herausragende Momente in den vergangenen Monaten?

Da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Diese Zeit wird mich mein Leben lang nicht mehr loslassen. Es war großartig, die sieben regionalen Jugendtage in Süddeutschland zwischen Juni und September 2018 mit den Aposteln zu erleben.

Ich bin dankbar für die vielen Begegnungen, die ich mit den Jugendlichen persönlich am IJT-Infostand bei den Jugendtagen oder in den Bezirken Süddeutschlands, sowie via Instagram haben durfte. Es begeistert mich, wenn Jugendliche das IJT-Motto umsetzen: „Hier bin ich – und bringe mich ein!“

Besonders in Erinnerung geblieben sind mir u.a. das erste Live-Video nach dem fresh-up-Gottesdienst in Herbolzheim (Bezirk Freiburg-Offenburg), die originellen Beiträge zur IJT-Logochallenge, ein stimmungsvolles Konzert in Geislingen (Bezirk Heidenheim), ein Gala-Dinner im Bezirk Ulm, ein Jugendgottesdienst in Münchberg (Bezirk Hof) und ein Jugendabend im Bezirk Bretten.

Die Interviews zu den biblischen Personen, die in unterschiedlichen Situationen „Hier bin ich“ gesagt haben, haben mich auch berührt. Ein besonderer Höhepunkt war das Interview mit Stammapostel i.R. Wilhelm Leber bei Hamburg im November 2018.

Was war dein lustigstes Erlebnis?

Beim ersten Treffen der IJT-Botschafter in Düsseldorf Ende April 2018 legten wir fest, die Kampagnen auf Instagram zu starten. Ich muss gestehen, dass ich bis dahin nicht sehr aktiv in den sozialen Medien war, geschweige denn technisch versiert. Also hatte ich mir für die Instagram-Kampagne verschiedene Hashtags überlegt, z.B. #ijt2019finanzierung, um Möglichkeiten zur Finanzierung unserer Teilnahme am IJT aufzuzeigen. Im Mai 2018 habe ich einige etwas jüngere Jugendliche zu einem „Strategie-Treffen“ eingeladen, um die unterschiedlichen Kampagnen vorzustellen und zu diskutieren. Als ich stolz meine Hashtag-Kreationen vorstellte, musste ich schnell erkennen, dass diese eher nicht den Nerv der Jugendlichen trafen. Aus #ijt2019finanzierung wurde #ijtmakeithappen.

Nicht immer läuft alles perfekt: Als ich im Juli 2018 mit Bezirksevangelist Volker Keck ein Live-Interview zu der „Hier bin ich“-Aussage des Propheten Samuel führte, gelang es uns leider nicht, dieses anschließend auf Instagram für 24 Stunden zur Verfügung zu stellen. Es war einfach weg. Also nahmen wir das gesamte Interview noch einmal auf. Heute müssen wir darüber sehr schmunzeln.

Wie viele Stunden hast du geschätzt in diese Aufgabe als IJT-Botschafter investiert?

Die Besuche in den Bezirken, die Pflege des Instagram-Accounts, sowie die Beantwortung von Nachrichten nehmen schon etwas Zeit in Anspruch. Besonders die Wochenenden sind häufig mit einigen Terminen angefüllt. Ich schätze, dass ich durchschnittlich pro Tag ein bis zwei Stunden beschäftigt bin.

Wie hast du Familie, Beruf und kirchliches Engagement unter einen Hut gebracht?

Das war und ist in der Tat eine Herausforderung. Die Zeit als IJT-Botschafter war für mich bislang geprägt von meinem Master-Abschluss, unserer Hochzeit – sogar bei meinem Junggesellenabschied war der IJT präsent –, Bewerbungen, Berufseinstieg, Wohnungssuche/Umzug und meinem Promotionsvorhaben. Dabei erlebte ich selbst die wunderbare göttliche Zusage „Hier bin ich“. Ich bin meinem engsten Umfeld sehr dankbar für die Unterstützung.

Worauf freust du dich persönlich am IJT in Düsseldorf am meisten?

Der IJT wird ein grandioses Glaubensfest. Ich freue mich darauf, Begegnungen mit vielen Geschwistern aus aller Welt zu haben, die ich bislang nur über die sozialen Medien kenne. Ich habe große Erwartungen an den Gottesdienst mit unserem Stammapostel Jean-Luc Schneider. Ich freue mich auf die Begeisterung und geistige Gemeinschaft im Glauben, gemeinsames Beten und Lobpreisen, ausgelassene Freude mit La-Ola-Wellen im Stadion, ein vielfältiges Programm und spontane Begegnungen.

Was möchtest du der Jugend mit auf den Weg geben?

Du bist IJT-Botschafter/in – Das ist keine Aufgabe, die ausschließlich ich wahrnehme. Teile deine Vorfreude mit Jugendlichen in deiner Umgebung. Bring dich ein – bei den Beiträgen in deinem Bezirk, im IJT-Chor, oder im Gebet. Wir alle tragen dazu bei, dass der IJT ein unvergessliches Erlebnis wird. Ich wünsche mir, dass du dich auch in 30 Jahren gerne an den IJT zurückerinnerst. Der IJT soll für dich ein geistiger Lebenshöhepunkt werden.

Komm daher mit Erwartungen nach Düsseldorf. Ich bereite mich auf den IJT vor, indem ich mir die Frage stelle: „Wo bin ich eigentlich gerade? Was ist mein Standort?“ Gib unserem himmlischen Vater eine Chance! Lass dich von Jesus Christus berühren! Seine liebevolle Hand streckt sich zu dir aus: Hier bin ich!