Logo der NAK Logo Jugendtag

Show YOUR Talent - Die Sieger stehen fest

14 Songs haben es ins Finale geschafft - am IJT dürfen junge Musiker diese auf der großen IJT Bühne präsentieren. In den vergangenen Monaten haben die neuapostolischen Christen schon eifrig geprobt. Denn natürlich sollen ihre Lieder auch nachklingen. Und so haben die jungen Talente ihre Songs auf CD aufgenommen.

 
 

Sigi Hänger aus Süddeutschland hat sie begleitet und saß auch in der Jury. Nach welchen Kriterien die Lieder ausgewählt wurden und was ihm Gänsehautmomente beschert hat - hier seine Antworten:

Wie ist die Idee zu solch einem Contest entstanden?

Die Idee ist schon vor dem Internationalen Kirchentag (IKT) 2014 entstanden. Das Ergebnis hat uns damals so beeindruckt, dass wir das unbedingt nochmals machen und wiederholen wollten. Ziel ist und bleibt es, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, andere Jugendliche durch die Musik an ihrem Glauben teilhaben zu lassen. Da ist so viel Tiefgang und persönliches Erleben dabei, weit über die Musik hinaus.

Was unterscheidet diesen Contest ggf. vom Contest 2014 in München?

Zum erst einmal die Location und das Publikum: Beim IJT besteht das Publikum aus Jugendlichen, die auch die Zielgruppe der Inhalte und der Musik sind. Der Auftritt findet in einer über dreimal so großen Halle wie in München statt (die Halle 8b fasst bis zu 10.000 Zuschauer). Wir haben zum Teil bekannte Gesichter aus 2014, aber auch neue  Teilnehmer, ein schöner Mix.

Nach welchen Kriterien habt ihr die Gewinner ausgewählt?

Wir schauen uns viele „Parameter“ eines Songs an: Inhalt, musikalisches Material, Entwicklungsmöglichkeiten des Songs bzgl. der anstehenden CD Produktion, Stimme(n), Qualität der Begleitung, Feeling,… manches ist auch Erfahrung und Bauchgefühl.

Was schätzt du an den jungen Künstlern besonders?

Die Offenheit mit der über den Glauben gesprochen und dann auch gesungen wird, die Authentizität der Persönlichkeit, das „persönliche“ Erleben, das viele mitbringen und welches in die Songs geflossen ist, der Austausch mit den vielen jungen Menschen aus so unterschiedlichen Regionen und Ländern, die Ernsthaftigkeit und Überzeugung des Glaubens, den jede/r mitbringt,… und vieles mehr. Es steckt einfach viel Liebe in allem, was da getan wird, das beeindruckt mich. Für mich sind die jungen Menschen „Botschafter/innen“ des Glaubens. Sie machen anderen Mut, ihren Weg mit Gott zu gehen. Darauf kommt es an.

Wie liefen die Aufnahmen?

Sehr gut! Wir sind jetzt mit den Aufnahmen fertig. Uns steht noch eine intensive Postproduktion bevor, bei der wir noch das eine oder andere Instrument aufnehmen (viele haben keine eigene Band, deshalb übernehmen Zam (Produzent) und ich das oft. Bis zum IJT ist der CD fertig, wir haben auch vor, die Inhalte auf allen Kanälen anzubieten (z.B. Streaming Dienste, offizielle Platformen).

Was hat Dir vielleicht einen „Gänsehaut-Moment“ beschert?

Sehr vieles! Ein Erlebnis, was mich besonders beeindruckt hat, war die Gewissheit und Sicherheit einer jungen Glaubensschwester, die ihren beruflichen Weg nach dem Abitur, sehr bewusst und intensiv mit Gott gesucht und schließlich auch gefunden hat. Sie hat so viele Dinge erlebt und mir das auch detailliert berichtet. Dieses Vertrauen in Gott hat mich inspiriert, weil es so geradlinig, konsequent und voller Liebe war. Dieses Erlebnis hat sie in ihren Song gelegt, man kann das hören und spüren. Da hatte ich wirklich eine Ganskörper-Gänsehaut.

Was war das bisher lustigste Erlebnis in Zusammenhang mit „Show YOUR Talent“?

Oh je, wenn ich da mal anfange. Es vergeht keine Aufnahme ohne Lachflashs und Spaß. Bei unserer letzten Aufnahme war eine Gruppe aus der Schweiz da (The Sound of Love), die echt der „Brüller“ waren. Als wir am Schluss den fertigen Song kurz vor Mitternacht angehört haben, sind wir alle zusammen bei der „Bridge“, bei der der Sänger echt alles gibt, so laut mit eingestiegen, das war einfach unbeschreiblich, dass es sich am Ende fast etwas nach Fußballstadion angehört hat. Aber da war Freude und Begeisterung da bei dem Inhalt: „Jesus lässt uns Brücken baun, damit wir auf den Herrn vertraun“, das haben wir alle in diesem Moment gespürt.

Worauf freust du dich persönlich am meisten am IJT in Düsseldorf?

Über die Gemeinschaft, die Begegnungen, die Stimmung, einfach darüber meinen Glauben mit anderen leben, teilen  und feiern zu dürfen. Ich durfte ja schon 2009 mit dabei sein. Beim Gottesdienst dachte ich: Wenn das im Himmel noch intensiver und schöner ist, dann habe ich für den Rest meines Lebens genügend Motivation, alles zu geben.